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Überschrifft an dem Tempel der Sterbligkeit

Ihr irr't in dem ihr lebt / die ganz verschränkte Bahn Lässt keinen richtig gehn. Dis / was ihr wünscht zu finden Ist Irrtum: Irrtum ists! der euch den Sinn kann binden. Was euer Herz ansteckt / ist nur ein falscher Wahn.

Schaut Arme / was ihr sucht. Warum so viel getan? Um dis / was Fleisch und Schweiß und Blut / und Gut / und Sünden / Und Fall und Weh nicht hält; wie plötzlich muß verschwinden Was diesen / der es hat / setzt in des Todes Kahn.

Ihr irr't in dem ihr schlafft / ihr irr't in dem ihr wachet; Ihr irr’t in dem ihr traurt / ihr irr't in dem ihr lachet / In dem ihr dis verhönt / und das für köstlich acht.

In dem ihr Freund als Feind / und Feind als Freunde schätzet / In dem ihr Lust verwerft / und Weh vor Wollust setzet / Bis der gefund'ne Tod euch frey vom irren macht.

By: Andreas Gryphius

 

23.8.07 09:30
 


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Ikkyu / Website (23.8.07 16:12)
Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen,
mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in Acht,
so ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

By: Andreas Gryphius

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